GENDERTANDEM
TUNÇ &
KOALL

Gender- und Diversitätstraining

Die Genderfachkompetenez beinhaltet die hochschulpolitischen, kulturellen, ökonomischen, rechtlichen und soziale Aspekte der Geschlechterverhältnisse zu kennen. Dies unterstützt ihr Wissen in Bezug auf eine diskriminierungsfreies Verständnis in der Zusammenarbeit. Eine Gendermethodenkompetenz befähigt Sie Genderwissen in den verschiedenen Arbeitskontexten von Teamführung, Forschung oder Lehre anzuwenden. Ihre Gendersozialkompetenz ermöglicht Ihnen einen geschlechtersensiblen Umgang im beruflichen Kontexte und die Fähigkeit, Diskriminierungen zu thematisieren und zu vermeiden. Ihre Selbstkompetenz in Bezug auf Genderaspekte basiert auf Ihrer Fähigkeit zur Selbstreflexion, dies bezieht sich auf die eigene Geschlechteridentität und mögliche geschlechterbezogene Denk- und Handlungsmuster.

Dieser Workshopansatz basiert auf drei Bausteinen:

  1. Sensibilisierung für die Wirkung und für die Potenziale der Erwartungen an subjektive Geschlechterbilder, die im universitären Alltag auf verschiedenen Ebenen von gegenderter Interaktion und Geschlechterhierarchien geprägt sind. Ziel ist, sowohl Gender als Analysekategorie sozialer Prozesse zur verstehen, als auch das Potenzial einer Vielfalt subjektiver Geschlechterbilder in den verschiedenen Rollen von Vorgesetzten, Kolleg*innen, Mitarbeitenden wahrzunehmen und zu reflektieren, um eine geschlechtergerechte Handlungskompetenz zu entwickeln. Dies betrifft sowohl die Interaktion in der alltäglichen Zusammenarbeit, als auch die reflexive Beobachtung des eigenen Führungshandelns und ihre die Wirkung auf Teamprozesse.
  2. Fachlicher Input bezieht sich zunächst auf die Empirie zur Geschlechter(un)gerechtigkeit an Hochschulen und auf die Darstellung der Genderpolitiken Ihrer Hochschule. Des Weiteren werden die Theorielagen zur Konstruktion von Geschlecht und des „doing gender while doing difference“, einerseits in Interaktionsprozessen und andererseits als strukturierendes Moment in mikropolitischen Prozessen beschrieben
  3. Die instrumentelle Perspektive eines gendergerechten und gendersensiblen Umgangs in der Zusammenarbeit soll eine Umsetzung des im Workshop Erfahrenen ermöglichen. Dies bedeutet, sich der Ambivalenz latent wirksamer Stereotypisierungen in der Zusammenarbeit und im Führungshandeln bewusster zu werden, diese diskursiv zu reflektieren, um evtl. gewünschte Veränderungen einleiten zu können.

In diesem Workshop fokussieren wir die genannten Ebenen, können diese auch in FollowUp Terminen vertiefen.

Prävention und Schutz vor sexueller Belästigung

Prävention und Schutz vor sexueller Gewalt

Work- Family Balance für Frauen und Männer

Work-Family-Balance